Freitag, 19. Juni 2015

Dinner auf Hana Iti

Donnerstag, 18. Juni 2015, Port Vila, Vanuatu. Ausgedehnter Stadtbummel. Sundowner und Dinner auf der Hana Iti

Nach 11 Tagen Pause kann ich mich heute endlich mal wieder zum Yoga aufraffen. Es gäbe nun auch keine Entschuldigung mehr, denn das Boot liegt schön ruhig und das Wetter ist trocken. Viel Wind hat es auch nicht, denn das ist immer lästig, weil er oftmals die Yogamatte anhebt und wegbläst. Die lange Pause hat aber keinen Schaden angerichtet, denn interessanterweise erlebe ich wieder mal ein paar Fortschritte. Insbesondere bei der Brücke habe ich das Gefühl, so weit hoch zu kommen, wie bisher noch nie. Den Kopfstand mache ich heute mit Füßen am Mast und halte diesen sogar die vorgesehenen 25 Atemzüge.

Am Vormittag begeben wir uns zu einem ausgedehnten Bummel in die Stadt und kommen diesmal auch ans Ende der Hauptstraße in den nördlichen Bereich. Hatten uns bisher schon Supermärkte und Zahnärzte in Staunen versetzt, so geht es heute mit den Boutiquen weiter, von denen es einige mit sehr schönem Design und tollen Klamotten gibt (sagt Christine). Auch einige Duty-free Geschäfte könnte man so am Frankfurter Flughafen finden. Und dann geht man vor die Tür und sieht 15 Schiffswracks am Ufer liegen und ist sich im Klaren, dass die in 10 Jahren wahrscheinlich auch noch dort liegen werden.

Zu Mittag landen wir im Numbawan (number one), trinken Cappuccino und essen eine Pizza. Hingegangen sind wir wegen des freien WLAN, was auch gut funktioniert. Der Nachteil ist nur, dass die Tische mehr oder weniger im Freien stehen mit einem netzartigen Sonnendach, durch das es hindurchregnet, was leider heute ein paar Mal vorkommt. Also bleiben wir dann doch nicht so lange, wie geplant. Die SIM-Karten, die wir in den Telefonen haben, funktionieren zwar, aber das Internet ist nicht besonders schnell und etwa 5 mal so teuer, wie in Fiji. Außerdem sind die Datenpläne der Betreiber so aufgesetzt, dass man das meiste Volumen fürs Geld dann bekommt, wenn man einen Plan mit nur 100 MB wählt, den man innerhalb von 7 Tagen verbrauchen muss. Die sind natürlich ruckzuck weg und müssen ständig nachgeladen werden. Ein Monatsplan mit 1 GB ist pro MB doppelt so teuer. Diese Geschäftspolitik verstehe, wer will. Freies Wifi haben wir bisher, außer im Numbawan und in einem Tai-Massage-Salon (die dafür vorm Geschäft werben), noch nicht gefunden. Da fragt man sich doch, was man mit freiem Internet bei einer Massage anfangen soll? Christines SIM Karte haben wir dann doch gestern noch ans Laufen gebracht, denn plötzlich funktionierte auch die Telefon-Funktion, ohne dass ich irgendwelche Einstellungen geändert hätte. Allerdings war dann plötzlich das gesamte Guthaben verbraucht, obwohl ich zuvor nur 25 Prozent davon für einen Datenplan freigegeben hatte. Fluch der Technik.

Am Abend sind wir und die Felices auf der Hana Iti eingeladen. Die Amel Santorin ist eigentlich das gleiche Schiff wie die Odin, nur als Ketsch getakelt. Marie Luce und Didier haben sich mächtig ins Zeug gelegt, denn als Aperitif gibt es u.a. Rumpunsch und als Dinner ein ausgesprochen gut gelungenes Chicken-Ingwer-Curry mit Reis. Wir sitzen gemütlich unter Deck im großen Salon, wo wir trotz langer Hose nicht zu warm gekleidet sind. Wieder mal ein wunderschöner Abend.

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Wracks vor Irikiri Island im Hafen von Port Vila, nur 50 bis 100 Meter von unserem Liegeplatz entfernt. Bevor wir an Land fahren, drehen wir eine Runde mit dem Dinghy und schauen uns die gestrandeten Boote aus der Nähe an.

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Hauptstraße und Boutique in Port Vila

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Zum Sundowner (die Sonne ist heute allerdings nicht zu sehen, es regnet sogar zeitweilig) und Dinner sind wir auf der Hana Iti bei Marie-Luce und Didier eingeladen

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