Dienstag, 10. Mai 2016

Salon Fähig

Dienstag, 10. Mai 2016. Scarborough Marina. Der ganze Tag geht drauf für die Salon-Fotos.

Dieser Salon ist fähig, das kann man ja wirklich nicht anders sagen. Um auch salonfähig rüberzukommen und alle Details abzulichten, werden fast alle Schränke ausgeräumt und geputzt, die Gegenstände im Schlafzimmer zwischengelagert und nach und nach die Fotos gemacht. Insgesamt werden es 215 heute. Es sind so viele, weil wir auch Detailbilder der gesamten Technik machen, die hinter Schrankwänden oder unter den Bodenbrettern verborgen ist. Ein kleiner Ausschnitt davon sei hier gezeigt. Es geht tatsächlich ein kompletter Arbeitstag drauf dafür.

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Um einen leeren Kühlschrank zu fotografieren, muss man halt alles ausräumen. Das gilt natürlich genauso für alle anderen Schränke. Die Utensilien werden an verschiedenen Stellen im Boot zwischengeparkt, bis sie dann später wieder eingeräumt werden können

Montag, 9. Mai 2016

Survey

Montag, 09. Mai 2016. Scarborough Marina. Surveyor an Bord. Weiteres Fotoshooting, heute kleine Stb.-Kabine und Heck-Kabine.

Au weia! Heute Morgen tut mir jemand noch mehr leid, als ich mir selber, als ich die neue email lese. Mein bester Freund erlebt beim Zuwasserlassen seines Bootes in der Nordsee eine ziemliche Katastrophe. Bei der Werft hatte er den Krantermin für Freitag bestellt. Am Donnerstag fuhr er zur Küste, um nach dem Winterlager noch einige Arbeiten vor dem Launch durchzuführen. Unter anderem wollte er einen neuen Log-Geber in den Schiffsboden einsetzen. Den alten hatte er bereits lange vorher rausgenommen. Als er am Donnerstag in den Hafen kommt, muss er erstaunt feststellen, dass sein Boot schon im Wasser liegt. Und zwar deutlich zu tief. In der Kajüte sprudelt die dreckige Hafenbrühe munter durch das Loch des Log-Transducers ins Schiffsinnere und steht schon 35 cm über den Bodenbrettern bis knapp unter die Polster. Die Werft hatte die Yacht bereits am Mittwoch, ohne ihn zu informieren, zu Wasser gelassen. Und nichts von der Tragödie, die sich da abspielt, bemerkt. Eine gewaltige Schweinerei. Wäre er einen halbenTag später gekommen, hätte wahrscheinlich nur noch der Mast aus dem Wasser geschaut. Meine Güte, ist das ärgerlich. Selbst wenn der Schaden durch die Werft und deren Versicherung abgegolten wird. Es wird dauern, bis alles erledigt ist, der Geruch wird möglicherweise sehr lange nicht verschwinden und für gestorbene Urlaubspläne wird man wahrscheinlich ohnehin nicht entschädigt.

Unser Surveyor kommt pünktlich um 8 Uhr. Ein netter Bursche in meinem Alter, Segler durch und durch. Er schaut sich das Boot an und es gibt jede Menge Papier auszufüllen. Zweieinhalb Stunden später zieht er wieder von dannen. Sein Gutachten bekommen wir in zwei Tagen und können dann damit zum Zoll pilgern.

Den restlichen Tag verbringen wir damit, die kleine Kabine an Steuerbord und danach die Eigner-Kabine im Heck für Fotozwecke herzurichten. Am Ende des Tages haben wir beide Räume einmal komplett aus- und wieder eingeräumt, zwischendurch geputzt und eben die Bilder gemacht. 100 an der Zahl.

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So sieht es aus, bevor wir ausräumen (linkes Bild). Die anderen Bilder entstehen eine Stunde später

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Obere “Koje”, links von vorn nach achtern, rechts von achtern nach vorn fotografiert

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Achterkabine Richtung Heck fotografiert

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Blick querschiffs von Steuerbord nach Backbord (links) und von achtern nach vorn (rechts)

Sonntag, 8. Mai 2016

Foto-Shooting

Freitag, 06. Mai 2016. Scarborough Marina.

Wir fahren Einkaufen (mit Sushi und Coffee Club), eröffnen ein australisches Bankkonto (was wir brauchen, um demnächst die Einfuhrsteuer an den Zoll bezahlen zu können) und diskutieren mit Pack & Send, die 30 km entfernt ansässig sind, auf welche Art und Weise wir am günstigsten die Dinge, die wir nicht auf dem Boot lassen wollen, nach Hause schaffen können. Am Abend beantworten wir ein paar emails.

 

Samstag, 07. Mai 2016. Scarborough Marina. Wir treffen uns mit den Hana Itis zu Mittag

Langsam trudeln immer mehr „Beileidsbekundungen“ ein, die beantwortet werden wollen. Um 11 Uhr machen wir uns auf den 5 km Weg zur Redcliffe Jetty. Auf halbem Weg treffen wir uns mit Marie-Luce und Didier, um gemeinsam ein Café aufzusuchen, in dem am Samstag immer Live-Musik spielt. Es gibt nicht nur Kaffee, sondern auch was zu essen, was mittags sehr praktisch ist. Wir saugen jede Menge weiterer Tips bezüglich Bootsverkauf von den beiden auf. Wir wandern dann bei schönstem Wetter (etwa 27 Grad) mit toller Fernsicht wieder zurück, trinken unseren Sundowner an Bord, essen zu Abend und machen uns dann wieder an die (Computer-) Arbeit.

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Mit Marie-Luce und Didier in einem Café mit Live-Musik an der Redcliffe-Jetty

 

Sonntag, 08. Mai 2016, Muttertag. Scarborough Marina. Vorsegel werden geriggt und erstes Fotoshooting.

Weil wir morgen früh den Gutachter erwarten, der den Verkehrswert des Bootes ermitteln wird, auf dessen Basis wir dann die Einfuhrsteuer an den australischen Staat bezahlen müssen, wollen wir heute die beiden Vorsegel wieder einziehen. Denn die Segel wird der gute Mann sich bestimmt ansehen wollen. Dafür stehen wir extra früh auf und fangen damit sogar vorm Frühstück an, denn im Laufe des Vormittags frischt der Wind immer deutlich auf, was wir für diese Aktion nicht gebrauchen können. Die Spiegeleier und den Tee gibt es also erst um Halb zehn, denn wir brauchen immerhin zwei Stunden, bis die Segel oben sind und alles wieder aufgeklart ist.

Anschließend beginnen wir mit dem Fotoshooting. Gute Bilder sind das A und O, wenn man ein Boot verkaufen will. Dafür sollten die Räume möglichst unbewohnt aussehen, also von allen persönlichen Gegenständen befreit werden. Wir beginnen unter Deck und starten mit dem achteren Bad. Also erst einmal alles ausräumen, was da so in der Dusche gestapelt ist. Auch die Schränke müssen entleert werden, wenn es gute Bilder vom Inneren geben soll. Dann gründlich putzen und erst anschließend geht es ans Fotografieren. Danach alles wieder einräumen. Außer dem achteren schaffen wir heute noch das vordere Bad und die Bugkabine. In der Zeit, wo wir nicht zu zweit in den Räumen schaffen können, arbeite ich weiter am Computer und den englischsprachigen Verkaufstexten.

Bei der Erstellung der Detaillisten über die Dinge, die mit dem Boot den Besitzer wechseln sollen, fallen uns permanent weitere Dinge ein. Unglaublich, welche Menge an Ausrüstungsgegenständen sich da im Laufe der Zeit angesammelt haben. Wenn es nicht so mühsam wäre, müsste man diese z.T. recht teuren Gegenstände eigentlich einzeln verkaufen. Jedenfalls würde man dabei wohl mehr erlösen. In der großen Masse hilft die überkomplette Ausstattung wahrscheinlich, das Boot schneller verkaufen zu können, aber es verhält sich vermutlich ähnlich, wie bei Autos. Die hohen Beträge, die man für teure Extras beim Neuwagen bezahlt, bekommt man beim Wiederverkauf jedenfalls nicht annähernd zurück.

Wir werden das Boot jedenfalls in einem Top Zustand an einen neuen Besitzer übergeben. Etwas bange ist mir heute, als uns einfällt, dass wir die Heizung eigentlich mal testen müssten, um zu sehen, ob sie überhaupt noch funktioniert. Andere Segler berichten, dass diese Diesel-befeuerten Anlagen gerne den Geist aufgeben, wenn sie eine Zeitlang nicht benutzt werden. Und es ist wahrscheinlich 5 Jahre her, dass wir das Ding zuletzt angestellt hatten. Aber die Sorge ist unberechtigt. Ich schalte ein und kurz danach kommt heiße Luft aus den Düsen.

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Fotoshooting: Wir starten mit dem hinteren Bad. Hier nur eine kleine Auswahl. Insgesamt machen wir 30 Bilder von diesem Raum und seinen Details

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Das gleiche gilt entsprechend für die Bug-Kabine und das vordere Bad

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Donnerstag, 5. Mai 2016

Eine weitreichende Entscheidung

Dienstag, 03. Mai 2016. Scarborough Marina. Google-Earth-Kartenproduktion und Hautarzt

Wir schlafen neuerdings gern lange und so kommen wir auch heute erst um 8 Uhr aus den Betten. Wir überlegen, ob wir nach Slacks Creek fahren sollten. Diese Stadt liegt etwa 60 km entfernt von uns, im Süden von Brisbane. Dort sind zwei Firmen ansässig, die Rettungsinseln vertreiben und warten. Bevor wir losfahren, rufe ich sicherheitshalber mal dort an. Gut getan, denn man ist heute mit Inventur beschäftigt und der Laden hat deshalb geschlossen.

Stattdessen: Christine kümmert sich um die Bootspflege, ich produziere Google Earth Bilder der Küstenabschnitte und potentiellen Ankerplätze, die wir anlaufen wollen, wenn wir nach Norden zu den Whitsunday Islands segeln. Das dauert ein paar Stunden.

Am Nachmittag gehen wir zur östlichen Strandseite von Scarborough, weil Christine dort einen Termin beim Hautarzt hat. Ist schon interessant: Während man in Vorarlberg mehr als ein halbes Jahr lang auf einen Termin für eine Hautvorsorgeuntersuchung warten muss, kriegt man hier sofort einen. Morgens telefoniert, am Nachmittag die Untersuchung. Mindestens so gründlich, wie zu Hause. Und halb so teuer.

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Tolles Wetter heute, für die Jahreszeit mit etwa 27 Grad deutlich zu warm. Am Horizont sind die Glass House Mountains zu sehen, von denen wir einen gestern erklommen haben

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Am Abend spontane Feier in der feinen Absteige von Marie-Luce, Didier und Delphine

 

 

Mittwoch, 04. Mai 2016. Scarborough Marina. Eine große Entscheidung wird gefällt: Wir verkaufen die Gipsy

Der Tag beginnt noch ganz normal, sogar mit gutem Wetter, so dass wir in aller Gemütlichkeit im Cockpit draußen frühstücken und Zeitung lesen. Dann bestelle ich per email eine neue Rettungsinsel und erledige ein paar andere administrative Jobs am Computer.

Währenddessen liest Christine im Cruising Guide über die Küstenabschnitte Queenslands, an denen wir entlang segeln würden auf dem Weg zu den Whitsunday Islands, 500 Meilen nördlich von unserem derzeitigen Standort. Was sie da über eines der schönsten Segelreviere liest, klingt in ihren Ohren wie das reinste Horrorszenario. Irgendwo steht was geschrieben von Krokodilen, wahrscheinlich auch von giftigen Quallen, an einer Stelle gibt es Strömungen von bis zu 6 Knoten, und Tiden - also Ebbe und Flut - gibt es sowieso permanent. Auch nicht jeder Ankerplatz wird schwellfrei sein. Während sie bisher immer mal geäußert hatte, dass sie am liebsten gar nicht mehr segeln würde und die Abneigung gegen das Bordleben generell schon während der letzten Tage unserer Autotour der letzten Monate immer deutlicher wurde (und zwar je mehr, umso näher wir dem Boot kamen), wird das nach der Lektüre heute Morgen schlagartig anders. Plötzlich steht für sie ganz fest, dass sie keinen Meter mehr segeln will. „Um die halbe Welt ist genug!“

Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich erkennen muss, dass weitere Überzeugungsversuche meinerseits, und wenn es auch nur noch um den kleinen, aber schönen Trip zu den Whitsundays ginge, ins Leere laufen würden. Die Konsequenz ist klar: Letztlich bleibt in dieser Situation nur das Verkaufen. Meine Stimmung ist nicht besonders. Trotzdem: Als Erstes storniere ich innerhalb der nächsten Stunde die Bestellungen der Rettungsinsel und Epirb, immerhin im Wert von zusammen etwa 2500 Euro. Ich bin überzeugt, dass deren Neuanschaffung beim Verkaufspreis letztlich kaum eine Rolle spielen würde und jetzt rausgeschmissenes Geld wäre. Mit den Stornos bin ich gerade noch rechtzeitig dran.

Ein Boot in Australien zu verkaufen ist nicht besonders empfehlenswert, jedenfalls wenn man andere Alternativen hat. Weil man nämlich voraussichtlich deutlich weniger für sein Schiff kriegt, als woanders auf der Welt. Und das liegt insbesondere daran, dass man das Boot zunächst einführen, d.h. versteuern muss. Der australische Staat verrechnet dafür 15% vom taxierten Verkaufswert. Den ermittelt ein spezieller Gutachter, den man ebenfalls ziemlich teuer bezahlen muss. Wegen der komplexen weiteren Abwicklung kommt man kaum darum herum, einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen, deren Geschäft ziemlich einträglich zu sein scheint, denn verrechnet werden etwa 10 Prozent vom tatsächlichen Verkaufspreis. Was schlussendlich bedeutet, dass von dem Preis, den der Käufer dann bezahlt, beim Verkäufer ein Viertel weniger ankommt. Fairerweise muss ich sagen, dass Christine das Boot auch schon im letzten Jahr in Neukaledonien verkaufen wollte. Finanziell wäre man da bestimmt deutlich besser ausgestiegen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich allerdings noch die Hoffnung, zumindest einen Teil der australischen Küste abzusegeln und im Idealfall noch gemeinsam nach Indonesien und Malaysia zu kommen. Daraus wird nun also nichts werden.

Nun kommt erst mal eine Menge Arbeit auf uns zu, denn auch wenn wir einen Makler einschalten, ist viel zu erledigen. Ich fange schon mal mit einer Inventarliste an. Am Abend drehen wir noch eine Walkingrunde und treffen am Ende Marie-Luce, Didier und Delphine, die den Sonnenuntergang genießen. Die Drei laden uns in ihr gemietetes Edel-Appartement im 5. Stock an der Beachfront Scarboroughs ein, wo wir gemeinsam zu Abend essen und uns unter anderem einige Tips bezüglich des Bootsverkaufs geben lassen, denn dieses Kapitel haben Marie-Luce und Didier seit ein paar Wochen erfolgreich abgeschlossen.

 

Donnerstag, 05. Mai 2016. Scarborough Marina. Wir fangen an, das Boot auf Vordermann zu bringen

Ab 3 Uhr kann ich nicht mehr schlafen. Um Halb fünf stehe ich dann auf und setze mich an den Computer, um weiter an der Inventarliste zu arbeiten. Den weiteren Tag verbringen wir mit einer Reihe kleinerer Reparaturen und Wartungsjobs (manche Kleinigkeiten, die wir für uns selbst lange Zeit akzeptiert hatten, werden nun für den Verkauf angegangen und pikobello in Ordnung gebracht) und lassen die Maschine erstmals seit November letzten Jahres wieder laufen. Springt sofort an und funktioniert perfekt.

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Kleine Jobs, die auch erledigt werden wollen, wie Ankleben einzelner Buchstaben des Herstellernamens, Aufbringen dämpfender Dichtungsstreifen, neue Verdrahtung der Opferanode, aufräumen, Motorraum putzen, usw. …

Montag, 2. Mai 2016

Glass House Mountains

Montag, 02. Mai 2016. Scarborough Marina. Ausflug zu den Glass House Mountains und nach Mooloolaba. Etwa 200 Autokilometer.

Bei guter Sicht können wir die einzelnen Berge der Glass House Mountains, die wie Zuckerhüte in der Gegend herumstehen, von der Marina aus sehen. Mit dem Auto müssen wir um die Deception Bay herumfahren und so sind es etwas mehr als 60 Kilometer bis zum Mount Ngungun, den wir uns für heute als Wanderdestination ausgesucht haben.

Das Wetter ist trocken, aber schwül. Um 11 fahren wir los, um 12 beginnen wir den Aufstieg auf den 253 Meter hohen Berg. Heute sind wir beileibe nicht die einzigen, die unterwegs sind, denn weil der 1. Mai in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, hat man den Labour Day hier auf den 2. Mai verlegt. Und diesen Feiertag nutzen heute wahrlich viele Australier für einen Ausflug. Der Weg ist steil und wir marschieren flott bergauf. 25 Minuten später sind wir oben (ziemlich verschwitzt) und genießen eine schöne Aussicht und unser Lunchpaket am Gipfel. Von oben kann man die verschiedenen Plantagen gut erkennen. Vor allem werden hier Ananas und Macadamia angebaut.

Anschließend folgen wir der Empfehlung von Marie-Luce und Didier und machen einen Abstecher zum Lookout-Café, von wo aus man einen wirklich schönen Blick auf den Glass House Nationalpark hat. Da es jetzt erst Halb drei am Nachmittag ist, entschließen wir uns, auch noch nach Mooloolaba zu fahren, einem Ferienort an der Küste, etwas nördlich der Moreton Bay. Auch hier hat man (wie in Noosa oder Scarborough) verzweigte Kanalsysteme gebaut, um jede Menge Baugrundstücke am Wasser zu generieren. Wir schauen immer ganz interessiert auf die vielen Angebote der Immobilienmakler, rein interessehalber. Tolle Liegenschaften am Wasser oder Hochhaus-Appartements mit Ozeanblick sind hier natürlich auch teuer. Aber verglichen mit den Preisen für Eigentumswohnungen in Bregenz mit Bodenseeblick oder neue Penthousewohnungen in unserer Heimatgemeinde in Vorarlberg sind diese Immobilien geradezu billig. Wir wandern jedenfalls eine Weile an den Kanälen und am Strand entlang, bevor wir bei einbrechender Dunkelheit wieder zurück fahren. Mittlerweile ist es schon um 1730 dunkel.

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Auf den Ngungun, einen der 12 Berge der Glass House Mountains, die ihren Namen dereinst von Captain Cook bekamen, weil ihre im Regen glänzenden Oberflächen ihn an Glashütten erinnerten

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Blick vom Gipfel des Ngungun auf einige der anderen Glass House Mountains

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Hurra, oben! Aber gerade hier wimmelt es nur so von Termiten in der Luft. Ein paar Meter weiter ist es schon wieder deutlich besser

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Hier fällt der Blick auf Mount Beerwah und Mount Coonowrin

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Spitze Zacke des Mount Coonowrin

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Macadamia Plantage

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Ein Kaffee im Lookout-Café mit Blick auf Mount Beerwah (links) und Mount Coonowrin (rechts)

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Am späteren Nachmittag dann noch ein Abstecher nach Moooloolaba, Beach Resort an der Sunshine Coast

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Viele tolle Villen am Wasser mit eigenem Bootsanleger

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von Scarborough nach Mooloolabah

Von Scarborough zu den Glasshouse Mountains und anschließend nach Mooloolaba

Sonntag, 1. Mai 2016

Kaffeeklatsch mit den (ex-) Hana Itis

Sonntag, 01. Mai 2016. Scarborough Marina. Viel Regen. Marie-Luce, Didier und Delphine kommen uns besuchen.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, heute zu den Glasshouse Mountains zu fahren und etwas zu wandern. Aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnet zeitweise heftig, dann wieder nieselig. Erst am späteren Nachmittag lockert die Bewölkung dann auf.

Mit dem Anruf von Didier bekommt unser Tag dann einen anderen Schwerpunkt. Marie-Luce und er haben die Hana Iti in der Zwischenzeit verkauft und machen nun noch einige Wochen Urlaub ohne Schiff in Australien. Derzeit ist ihre Tochter Delphine zu Besuch. Die drei kündigen sich für einen Besuch am Nachmittag an, was uns ausgesprochen freut. Also fahren wir schnell zum Woolworth, um noch ein paar Dinge einzukaufen. Wir sitzen dann unter Deck und verbringen fast 6 interessante Stunden bei Sekt, Kaffee und Kuchen, später Käse und Rotwein.

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Sekt, …

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… Kaffee, …

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… Rotwein. Wir verbringen einen schönen Nachmittag und anschließenden Abend mit Delphine, Marie-Luce und Didier