Dienstag, 2. August 2016

Inselrundfahrt

Dienstag, 02. August 2016. Thailand. Inselrundfahrt auf Koh Samui.

Wir werden etwas verspätet um kurz vor 9 Uhr abgeholt zu unserer Inselrundfahrt, die, weil von TUI veranstaltet, mit Verena sogar eine deutschsprachige Führung beinhaltet. Wir fahren zunächst in den Nordosten, dann wieder nach Lamai Beach, später zur Hauptstadt Nathon, wo wir mit der Fähre angekommen waren. Um 15 Uhr sind wir wieder im Hotel zurück und verbringen anschließend noch 2 Stunden am Strand.

P8021586

Big Buddha Statue im Nordosten Koh Samuis

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kokoseis, nett verpackt. Schmeckt auch gut!

P8021591

Hier werden alle Touristen hingeschleppt. Auf dem Parkplatz stapeln sich die Minibusse: Großvater- und Großmutter-Felsen. Hier der aufrechte Opa, …

P8021598

… und hier der müde, …

P8021594

… und hier die Oma, hahaha.

P8021602

Affen werden auf dieser Plantage dressiert, Kokosnüsse von den Bäumen zu holen. Ein Durchschnittsmakake schafft 1000 Stück am Tag.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P8021612

P8021620

Copy/Paste aus der thailand-reiseinfo.net: Der Mönch Luong Pordang starb 1973 in einer sitzenden meditativen Position und seitdem wird seine Mumie in einer Vitrine im Tempel ausgestellt. Bemerkenswert ist, dass der Körper nach so langer Zeit kaum Anzeichen des Verfalls zeigt. Loung Pordang war ein hoch angesehener Mönch und Abt in Thailand. In der Woche vor seinem Tod im Alter von 79 Jahren hörte er auf zu essen und zu sprechen und saß in einem tiefen meditativen Zustand bevor er starb. Er sagte kurz vor seinem Tod, dass wenn sein Körper anfängt sich zu zersetzen er eingeäschert werden solle, aber wenn nicht, dann wolle er ausgestellt werden als sichtbare Erinnerung an die Lehren Buddhas. Man sagt, dass sein einfaches Leben, gesunde Ernährung und lange Meditationen zur erstaunlichen Konservierung beigetragen haben. Die einzige nennenswerte Veränderung des Körpers ist der Zerfall der Augen, die inzwischen respektvoll von einer Sonnenbrille bedeckt werden.

P8021617  P8021619

Ja, das ist tatsächlich interessant. Unsere Reiseleiterin behauptete auch noch, Fingernägel und Haare müssten regelmäßig geschnitten werden, weil sie weiterwachsen. Da davon im Internet nichts erwähnt ist und sowieso unglaublich, wird das wohl eher ein Märchen sein. Aber allein der Zustand der Mumie ist schon erstaunlich genug.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hier am Strand von Lamai Beach gibt es edle Hotels und einfache Unterkünfte, wie diese hier, …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

… oder noch einfachere, wie diese. Dafür hat man das Meer nur 30 Meter weit entfernt vor der Tür.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ja, genau …

Koh Samui

Samstag, 30. Juli bis Montag, 01. August 2016. Thailand. Koh Samui. Ein paar nette, ganz normale Urlaubstage in einem schönen Strandhotel.

Es kommen schon die ersten Anfragen, wo die postings bleiben. Die Sache ist die: Es gibt nicht viel zu berichten. Wir sind in einem sehr schönen Strandhotel mit einem tollen Zimmer und viel Komfort, angefangen von zwei Waschtischen bis zum großen Whirlpool auf dem Balkon. Natürlich ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet (sogar mit verschiedenen Käsesorten, eine Rarität in Thailand) mit sehr gutem Kaffee, ansonsten: Warmes Meerwasser ohne eine einzige Brandungswelle, schöner weißer Beach, 4 km lang, Strandwanderungen in der Früh, Crosstrainer im Gym etwas später, wohlschmeckende Cocktails, Baden im Meer, Baden im Pool, Massage am Strand, Bücherlesen, Faulenzen, Erkunden der näheren Umgebung (Geschäfte und Restaurants), Sundowner mit Blick aufs Meer oder auch nicht, Dinner in Beach-Restaurants oder im Ort, Nachrichten online oder im TV auf DW (steht ja wohl für Deutsche Welle), warmes Wetter. Morgen haben wir uns für eine halbtägige Inseltour angemeldet, Mittwoch Flug nach Bangkok, Freitag Flug nach Zürich.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P7303210

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der schnippelt mit seiner Heckenschere schon 2 Tage an den 10 Quadratmetern Rasen herum. Wenn etwas hier nicht viel kostet, dann ist es Arbeitskraft. Deshalb sind auch die Massagen so günstig. Eine volle Stunde Thai-Massage ab etwa 5 Euro.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Samstag, 30. Juli 2016

Schlange im Schlafzimmer

Freitag, 29. Juli 2016. Thailand. Von Rajja Prabha nach Koh Samui. Am Morgen haben wir eine Schlange im Zimmer.

Wir haben gut geschlafen. Es gab zwar keine Moskitonetze, aber das war auch nicht nötig, denn hier gibt es offenbar keine Mücken. Allerdings Schlangen, wie wir schon beim Frühstück erfahren haben und nun, da wir unsere Sachen gerade in die Rucksäcke verpackt haben, auch auf und in unserer eigenen Hütte bestaunen können. Ist uns so jedenfalls lieber, als ein Besuch in der Nacht. Denn erstens kann man so schöne Fotos machen und zweitens ist die Gefahr deutlich kleiner, dass man dem lieben Tierchen unbeabsichtigt zu nahe kommt, was sie schließlich mit einem Biss quittieren könnte. Wie soll so eine Schlange auch wissen, dass man ihr gar nichts tun will, wenn man mal im Schlaf um sich schlägt und ihr eine aufs Maul haut oder sich beim Umdrehen auf sie wälzt? Nun, jedenfalls erfahren wir, dass diese Schlange nicht giftig ist. Trotzdem haben die Einheimischen, die schließlich versuchen, das Tier mit einem Stock von den Hütten zu entfernen, ziemlichen Respekt vor dem Viech. Vielleicht ist sie ja doch giftig. Ein kleines Bisschen vielleicht?

Abfahrt um Halb zehn. Nachdem es in der Nacht wie aus Kübeln geschüttet hat und der See nach unserem Empfinden heute Morgen mindestens einen halben Meter höheren Wasserstand haben müsste (natürlich nicht wirklich), bleibt es während der gesamten Rückfahrt trocken und es kommt sogar hin und wieder eine milchige Sonne durch. Wir besichtigen eine Höhle und bekommen dort als Lunch eine Portion Gemüsereis mit Omelett. Nach etwa einer Stunde geht es weiter durch das wunderschöne Panorama.

Um 1230 kommen wir wieder an dem kleinen Hafen an, den wir gestern Mittag in strömendem Regen verlassen hatten. Unser Gepäck ist erfreulicherweise auch schon da. Wir müssen noch eine halbe Stunde warten, bis unser Minibus auftaucht und dann geht es auch schon los Richtung Ostküste. Es sind etwa zwei Stunden Fahrzeit bis Surat Thani, wo uns unser Fahrer in einer Art Reisebüro absetzt. Ist aber kein Reisebüro, sondern eine Buscompany. Wir weisen unseren Voucher vor und bekommen statt dessen eine Plastikkarte, den Eintritt für die Fähre nach Koh Samui, sozusagen. Bis zur Fähre sind es allerdings noch über 50 km Fahrt mit einem Minibus, auf den wir nun eine Dreiviertelstunde lang im Office warten müssen. Man sitzt dort allerdings gut und ich mache mich schon mal daran, den Text des gestrigen Tages zu verfassen.

Die Fähre legt pünktlich um 17 Uhr von der Seatran Ferry Pier ab. Auch hier packe ich den Laptop aus und schreibe weiter. So lange, bis der Akku leer ist. Erst später entdecke ich, dass es auf dem Schiff sogar eine Schreib-Ecke mit Tischen gibt, wo man seine Gerätschaften an den Strom hängen könnte. Um 1830 legt die Fähre in Nathon auf Koh Samui an. Zu unserem Hotel müssen wir noch quer über die Insel in den Südosten. Während unsere sonstigen Fahrten heute alle vororganisiert waren, müssen wir uns nun erst ein Taxi suchen und verhandeln. Eine halbe Stunde später sind wir in Lamai Bay in unserem Hotel (Pavillon Samui Villas & Resort) und angenehm überrascht über das luxuriöse Zimmer. Die sonstigen Facilities der Anlage werden wir uns morgen anschauen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Morgen regnet es noch, aber im Laufe des Tages bessert sich das Wetter

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Schlange auf dem Dach unserer Hütte entdecke ich selbst als Erster.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kurz danach haben wir jede Menge Paparazzi vorm Haus. Alle wollen ein Foto von der Schlange …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P7293022

… und stapfen, nachdem diese sich in unser Schlafgemach begeben hat, munter auf unseren Betten herum. Macht ja nichts, weil wir ohnehin nicht wieder drin schlafen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als die (angeblich ungiftige) Schlange sich wieder nach draußen schlängelt, geht die Fotojagd dort weiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P7293037

Unsere beiden Führungsfiguren. Unglaublich nett, aber organisatorisch könnten sie noch ein bisschen was lernen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf dem Rückweg heute Morgen haben wir deutlich besseres Wetter, als gestern.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eine andere Wohnanlage auf dem Wasser. Allerdings deutlich komfortabler und wohl auch erheblich teurer als unsere Unterkunft der letzten Nacht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dass dieser See erst vor nicht allzu langer Zeit aufgestaut wurde, kann man noch an den Überresten der Bäume erkennen, die noch aus dem Wasser schauen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir parken vor einer Tropfsteinhöhle, in die wir dann hineingehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P7293120

P7293124

Diese Bruchstellen in den Stalagtiten rühren von einem Erdbeben her, wie wir von unserem Guide erfahren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In der Höhle sehen wir das Nest einer Schlange mit einigen Eiern. Die Schlange selbst zeigt sich aber nicht, nur ein paar Fledermäuse fliegen um uns herum.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

P7293153

Unser Bootscaptain und seine Frau

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA